Über das Studienprogramm

Das Graduiertenkolleg fördert gezielt interdisziplinäre und fachübergreifende Dissertationen bzw. Forschungsprojekte. Das Studienprogramm des Kollegs ist in seinen grundlegenden Bestandteilen entsprechend der systematisierend ausgebildeten Forschungsschwerpunkte des Programms aufgebaut. Es wird durch drei wesentliche Elemente charakterisiert, welche die wissenschaftliche Ausbildung und Qualifikation während der Promotionsphase mit dem Forschungsprogramm des Kollegs verknüpfen:

    1. durch ein Diskussionsforum, das Basiskolleg, das eine intensive Auseinandersetzung mit den einzelnen Forschungsprojekten und eine fortlaufende Überprüfung der Arbeitsergebnisse garantiert;
    2. durch eine Serie von Lehrveranstaltungen, das Grundlagenseminar, in denen die zentralen Problemstellungen, die theoretischen und historischen Grundlagen des Forschungsprogramms vermittelt werden (Grundlagenseminar, Vorlesung, Seminare);
    3. durch ein Spektrum von ergänzenden akademischen Veranstaltungen, bestehend aus Workshops, Tagungen, Lehraufträgen der Stipendiaten, in denen sich eine konzentrierte Erarbeitung spezieller Themengebiete in verschiedenen Formen vollzieht.

Die Betreuung der Projekte durch einzelne der am Graduiertenkolleg beteiligten WissenschaftlerInnen (Antragsteller, Kooperationspartner und Assoziierte) wird in den genannten Elementen des Studienprogramms gestützt und transdisziplinär erweitert, insbesondere durch das Basiskolleg und die Veranstaltungen des Projektkollegs, die es ermöglichen, dass die Projekte der KollegiatInnen in der Auseinandersetzung mit namhaften Experten und ausgewiesenen Fachwissenschaftlern aus anderen Universitäten bzw. Institutionen diskutiert werden. Darüber hinaus werden Auslandsaufenthalte und Vortragsreisen der KollegiatInnen insbesondere unter Nutzung der Beziehungen zu den Kooperationspartnern des Graduiertenkollegs gefördert. Die Promotionsverfahren werden an einer der Antrag stellenden Universitäten durchgeführt.

Innerhalb des Studienprogramms ermöglichen insbesondere die ergänzenden Veranstaltungen den Graduierten, weitere wissenschaftliche Kompetenzen zu erwerben: die selbstständige Entwicklung von Fragestellungen und Kooperationen, Organisation akademischer Kontakte, Auslands- und Lehrerfahrung. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Unterstützung internationaler Zusammenarbeit: Das bezieht sich auf die Förderung ausländischer StipendiatInnen und die Einladung internationaler GastwissenschaftlerInnen, auf die Nutzung der Kooperationsbeziehungen, auf die Veranstaltung von Workshops an ausländischen Universitäten und auf die individuelle Förderung von Forschungsaufenthalten im Ausland.

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